Besserer Schlaf mit Melatonin
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Melatonin

CBD & Hanf Glossar | 10.12.2021

Ohne die Hilfe von Melatonin wären wir nicht in der Lage zu schlafen - weswegen es kaum verwunderlich ist, dass Menschen, die zu wenig Melatonin bilden, häufig mit Ein - und Durchschlafproblemen zu kämpfen haben.

Gebildet wird Melatonin übrigens aus dem Serotonin, das weitläufig als “Glückshormon” bekannt ist. Im Einklang mit dem biologischen Schlaf-Wach-Zyklus wird Melatonin in den Abend - und Nachtstunden ausgeschüttet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich sowohl Körper als auch Geist regenerieren, um am nächsten Tag wieder aktiv sein zu können. Allerdings arbeitet der Körper auch im Schlaf auf Hochtouren: Unter anderem werden Zellschäden ausgebessert, Erlebnisse durch Träume verarbeitet sowie viele weitere Prozesse reguliert.

Melatonin erklärt

Das Schlafhormon Melatonin wird in der Zirbeldrüse (Epiphyse) produziert, welche einen Teil des Zwischenhirns darstellt. Durch ausgeklügelte Stoffwechselvorgänge wird L-Tryptophan, eine wichtige Aminosäure, in 5-HTP (5-Hydroxytryptophan) transformiert. Dieses wird dann wiederum zu Serotonin, welches dann in Melatonin umgewandelt wird. Dieser Prozess wird Melatoninsynthese genannt. Auch, wenn der Großteil des Melatonins in der Zirbeldrüse hergestellt wird, werden geringe Mengen auch über die Netzhaut der Augen sowie den Darm produziert.

Die Bildung von Melatonin findet vemehrt mit Beginn der Dunkelheit (somit abends und nachts) statt - hierbei wird die Produktion des Hormons um das Drei- bis Zwölffache gesteigert. Der Höhepunkt der Ausschüttung wird gegen 3 Uhr morgens erreicht - wer einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus hat, wird sich zu dieser Zeit in einem erholsamen Tiefschlaf befinden. Nachdem die Melatoninausschüttung ihren Höhepunkt erreicht hat, sinkt diese im Lauf der Nacht wieder ab - je heller es draußen wird, umso tiefer sinken die Melatoninwerte im Körper.

Dadurch, dass Melatonin optimalen Schlaf fördert, unterstützt es gleichzeitig viele weitere Prozesse im Körper - so wird Melatonin auch häufig als “Anti-Aging”-Hormon bezeichnet, da es zur Bekämpfung freier Radikaler beiträgt und die Ausschüttung von wichtigen Wachstumshormonen fördert. Der Begriff “Schönheitsschlaf” ist somit kein Zufall ...

Die Verbindung von CBD/Hanf zu Melatonin

Viele Studien haben nachgewiesen, dass CBD dazu beitragen kann, Unruhe - und Stressgefühle zu verringern und gesunde Schlafmuster zu fördern. CBD (Cannabidiol) kann dabei die schlaffördernde Wirkung von Melatonin und die Ausschüttung des Schlafhormons begünstigen, indem es unter anderem das körpereigene Endocannabinoid-System ausgleicht.

Natürliche CBD-Produkte wie die hochwertigen und zertifizierten CBD-Öle von HERBLIZ können direkt vor dem Schlafen angewendet werden, um ihre entspannende Wirkung zu entfalten. Gib’ dazu einfach 2 - 3 Sprühstösse deines Lieblings-CBD-Öls unter die Zunge, lasse das Öl knapp eine Minute einwirken, bevor du es hinunterschluckst - und lege dich dann gemütlich ins Bett.

Die Geschichte von Melatonin

Selbstverständlich ist das vielseitige Schlafhormon in der Medizin alles andere als unbekannt: Im Jahr 1958 wurde es von einem amerikanischen Dermatologen entdeckt, wobei Forscher die Wirkung des Hormons an sich selbst ausprobierten, um den schlaffördernden Effekt von Melatonin zu untersuchen.

In den 1980er Jahren fanden Forscher zudem heraus, dass Helligkeit die Bildung des Hormons hemmt. Auch in den 1990er Jahren wurde die Wirkung von Melatonin tiefergehend untersucht - dabei stellten die Wissenschaftler fest, wie wichtig dieses für die unterschiedlichsten Regenerationsprozesse im Körper ist und welche Bedeutung das Hormon beispielsweise auch auf das Immunsystem hat.

Untersuchungen weisen darauf hin, dass die immunregulierende Eigenschaft des Hormons bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder neurodegenerativen Krankheiten (Parkinson, Alzheimer) eine Rolle spielen könnte. Weitere Studien zeigen zudem, dass Melatonin bestimmten Krebsarten vorbeugen und als Mittel gegen bereits bestehende Tumore eingesetzt werden könnte weitere Untersuchungsergebnisse sind jedoch nötig, um die Wirksamkeit des Schlafhormons in diesem Kontext zu bestätigen.

Gut zu wissen über Melatonin

Auch das “blaue Licht” deines Laptops oder Smartphones können dazu beitragen, dass die natürliche Ausschüttung von Melatonin geschwächt wird - und du hartnäckige Probleme beim Ein- und Durchschlafen bekommst. Für viele kann es daher sinnvoll sein, zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen auf die Nutzung von Bildschirmen zu verzichten.

Sollte dies - verständlicherweise nicht immer möglich sein, sind mittlerweile sogenannte “Blue Light Blocker” erhältlich. Hierbei handelt es sich um eine Art “Sonnenbrille”, die du abends Zuhause tragen kannst, um den Einfluss von Bildschirmlicht auf deinen Schlaf deutlich zu senken. Des Weiteren kannst du den Anteil von blauem Licht auf Handy und Co. auch mithilfe bestimmter Apps regulieren, um deine Schlafqualität nachhaltig zu verbessern und auf “Erholungsmodus” zu schalten: Schließlich ist ein gesunder Melatoninspiegel der Garant für guten Schlaf!