Welche Vorteile hat die Einnahme von OPC?
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OPC (Traubenkernextrakt)

CBD & Hanf Glossar | 25.05.2022

Vielleicht hast Du schon einmal von dem Nahrungsergänzungsmittel OPC (Oligomere Proanthocyanidine) gehört. Es handelt sich dabei um Stoffe aus der Gruppe der Polyphenole, also den sekundären Pflanzenstoffen. Die Hauptträger von OPC sind Traubenkerne oder Pinienrindenextrakte von bestimmten Kiefernarten. In vergleichsweise geringeren Mengen kommt OPC beispielsweise auch in den Häutchen von Erdnusskernen vor.

OPC (Traubenkernextrakt) erklärt

OPC werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt. Bekannt geworden ist der Wirkstoff vor allem durch seine antioxidative Beschaffenheit. Oxidativer Stress kann der Körper mithilfe von OPC also besser abwehren, wodurch Zell- und Gewebeschäden vermindert und die von äußeren Einflüssen bedingte Alterung der Haut verlangsamt werden kann. Diese Eigenschaft hat allerdings nicht nur einen positiven Effekt auf unsere Haut, sondern auch auf unsere Sehkraft. Eine altersbedingte Sehschwäche soll durch OPC zu einem gewissen Grad vorgebeugt werden können. Freie Radikale sind an der Entstehung zahlreicher körperlicher Beschwerden wie Karies, Diabetes oder Osteoporose beteiligt. OPC und andere Antioxidantien können den Körper dabei unterstützen, diese freien Radikale abzuwehren. Das Besondere an OPC: Es hat im Vergleich zu Vitamin E beispielsweise ein 20-fach erhöhtes antioxidatives Potential. Neben dieser Eigenschaft wird OPC außerdem nachgesagt, die Haut bei der Wundheilung stärken zu können. Auch für den Effekt eines schnelleren Haarwachstums ist OPC bekannt, denn es verfügt über die Fähigkeit, die Anzahl jener Haare zu erhöhen, die sich in der Anagenphase - also der Wachstumsphase - befinden.

Die Verbindung von CBD/Hanf zu OPC (Traubenkernextrakt)

Grundsätzlich unterscheiden CBD und OPC sich in einigen ihrer Eigenschaften. So bleibt bei OPC beispielsweise der Entspannungseffekt aus, für den CBD bekannt ist. Was die beiden Wirkstoffe allerdings gemeinsam haben: Sie gehören beide zu den Antioxidantien und unterstützen den Körper auf natürliche Weise dabei, freie Radikale abzuwehren. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn ob es bei OPC und anderen Nahrungsergänzungsmitteln zu Wechselwirkungen kommen kann, ist aufgrund der dünnen Studienlage noch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Die Geschichte von OPC (Traubenkernextrakt)

Die Geschichte von OPC beginnt ähnlich wie die von Vitamin C. Im zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts brach eine hundertköpfige Mannschaft zu einer Schiffsreise auf. Schon bald kam es zum Wintereinbruch - die Crew blieb im Eis stecken. Die Mannschaft war wochenlang auf vitaminarmen Zwieback und andere nährstoffarme Mahlzeiten angewiesen, wodurch es zu zahlreichen Mangelerscheinungen und gesundheitlichen Beschwerden in der Besatzung kam. Viele starben schlussendlich daran, einige erreichten ihr Ziel auf den letzten Metern. Indigene Völker zeigten der Schiffscrew, wie sie aus Pinienrinde einen Tee herstellen konnten, der zahlreiche positive Eigenschaften mitbringen sollte. Dieser hat tatsächlich einige Symptome der Schiffsmänner lindern können. Die Symptome und Beschwerden der Crew war auf einen starken Vitamin-C-Mangel zurückzuführen. Dies war in dem Tee der Pinienrinde allerdings nur in sehr geringen Mengen enthalten. Die große Menge an OPC sorgte allerdings dafür, die Wirkung von Vitamin C, welches sie durch Nahrung wieder zuführen konnten, enorm zu verstärken.

Gut zu wissen über OPC (Traubenkernextrakt)

Der OPC Bedarf eines Menschen ist sehr individuell; die empfohlene Tagesmenge für Erwachsene liegt allerdings zwischen 150 und 50 mg. Manchmal kann der Bedarf an OPC allerdings nicht vollständig durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt werden. In solch einem Fall kann es Sinn machen, OPC in Form eines Nahrungsergänzungsmittels, also als Kapsel oder Pulver, anzuwenden. Das Gute an diesem Wirkstoff ist, dass es gewöhnlich keinerlei Nebenwirkungen gibt. Die Anwendung von OPC ist somit sehr risikoarm, solange man sich an die Anwendungsvorgaben hält und nicht unter einer Traubenallergie leidet.