TCM ist eine jahrtausendalte, vielseitige Heilkunst
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TCM

CBD & Hanf Glossar | 14.12.2021

Der historische medizinische Text, der noch heute als die Hauptlehre der chinesischen Medizin gilt, “The Yellow Emperor's Inner Classic”, wurde vermutlich im Zeitraum zwischen 2600 v. Chr. und 300 v. Chr. verfasst. Neuere Entdeckungen deuten jedoch darauf hin, dass die Wurzeln der TCM möglicherweise noch tiefer reichen.

Wer jedoch denkt, dass es bei der TCM nur um Heilkräuter und besondere Untersuchungen geht, irrt, denn die traditionelle chinesische Medizin ist auf Ganzheitlichkeit aufgebaut und zeigt viele unterschiedliche Facetten, die allesamt zu Gesundheit, Wohlbefinden und Langlebigkeit beitragen sollen.

TCM erklärt

Die TCM basiert auf der taoistischen Weltanschauung, die wiederum in den Gesetzmäßigkeiten und Synergien der Natur verwurzelt ist. Diese Erkenntnisse werden in der jahrtausendealten Lehre direkt auf den menschlichen Organismus übertragen. Im Detail geht die TCM davon aus, dass alle unsere Organsysteme miteinander verbunden sind und unsere Gesundheit von unserem “Chi” abhängig ist. Übersetzt in die heutige Sprache bedeutet “Chi” aktive Energie - und umfasst die vielen unterschiedlichen Stoffwechselprozesse, die in jedem Lebewesen ablaufen. In der TCM bedeutet Gesundheit, dass viel vitales Chi durch den Körper fließt und so wenige - oder bestenfalls keine - Energieblockaden den Fluss der Lebenskraft verhindern.

Innere sowie äußere Faktoren wie unter anderem die individuelle Ernährungsweise, das Wetter sowie Krankheitserreger können jedoch zu einem Ungleichgewicht des Chi führen, was wiederum Krankheiten auslösen kann. Um die Balance des Chi zu erhalten, setzt die TCM beispielsweise auf die “Yin-Yang-Energetik" (der Ausgleich von femininer und maskuliner Energie) sowie die "5-Elemente-Theorie" (Holz, Feuer, Metall, Erde und Wasser), um Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der TCM ist das Meridiansystem, das die Grundlage der Akupunktur darstellt. Bei Meridianen handelt es sich um Bahnen, durch die das Chi, das Blut sowie die Körperflüssigkeiten im Körper fließen. Gemeinsam bilden die Meridiane eine vollständige Straßenkarte des Körpers und zeigen auf, wie die verschiedenen Organe und Stoffwechselfunktionen miteinander interagieren und wo es Blockaden gibt.

Doch die Akupunktur stellt nur eine der 5 Säulen dar, die die TCM ausmachen. Denn zu den weiteren Heilansätzen der Lehre zählen neben der Akupunktur auch:

  • Kräuterheilkunde
  • Qi Gong/Tai- Chi (besondere Atem - und Bewegungsabläufe)
  • Ernährungslehre
  • Tuina (TCM Massageanwendungen)

Von allen fünf Säulen der traditionellen chinesischen Medizin ist die Akupunktur diejenige, die von der Schulmedizin am meisten anerkannt und integriert wird. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt die Akupunktur inzwischen als wirksame Behandlungsmethode für 28 Krankheitsbilder an. Zu diesen zählen sowohl Nacken- und Rückenschmerzen als auch einige Allergien.

Die Verbindung von CBD/Hanf zu TCM

Übrigens spielt die Cannabispflanze auch in der TCM eine wichtige Rolle und wird bereits seit Jahrtausenden zur Linderung und Heilung unterschiedlicher Symptome - von Asthma über Verdauungsstörungen bis hin zur Schmerzlinderung - eingesetzt. Das in der Cannabispflanze enthaltene CBD balanciert das körpereigene Endocannabinoid-System aus und kann die ganzheitlichen Heilansätze der TCM ideal ergänzen. Eine interessante Idee kann hier beispielsweise die Anwendung von CBD Öl vor einem Akupunkturtermin sein.

Doch auch die Haut kann von dem “Besten der beiden Welten” profitieren - sowohl der Schisandra Beauty Booster von HERBLIZ als auch der Bakuchiol Beauty Booster kombinieren die Anti-Aging-Power der beiden Heilpflanzen mit entzündungshemmendem und antioxidativem CBD und verleihen deinem Teint im Handumdrehen einen strahlenden Glow!

Die Geschichte von TCM

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei der TCM um eine jahrtausendealte Lehre - begründet wurde sie von einem einfachen chinesischen Bauern namens Sheng Nong, der als Vater der TCM gilt. Es wird vermutet, dass er rund 2500 Jahre vor Chr., Hunderte von Kräutern studierte und seine Erfahrungen in dem Buch “The Divine Farmer's Materia Medica” niederschrieb.

Kurz danach wurde das sogenannte “ Huang-Di Neijing” (im Westen bekannt als “The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine” oder “Der gelbe Kaiser”) veröffentlicht, dessen Autoren nicht bekannt sind. Zugeschrieben wird das Werk jedoch Kaiser Huang Di. Es gilt als Grundlagentext der TCM und enthält viele Erläuterungen zur medizinischen Anatomie, Physiologie sowie zur Akupunktur. Über die Jahrhunderte wurden die Lehren der traditionellen Heilkunst immer weiter verfeinert und ausgearbeitet - weitläufig in den westlichen Ländern bekannt wurde die TCM jedoch erst in den 1970er Jahren.

Gut zu wissen über TCM

Die Diagnose des individuellen Pulsschlags stellt einen wichtigen Aspekt der TCM dar. Insgesamt werden dabei 28 unterschiedliche Pulsarten zugeordnet, die Blockaden in den jeweiligen Organsystemen anzeigen. TCM-Ärzte und Therapeuten benötigen hierzu eine intensive Ausbildung, da der Puls zumeist mit den Fingerspitzen gemessen wird.

Neben den 28 Pulstypen zählt zur Auswertung auch Pulsqualität, die mit unterschiedlichen Fingern ertastet wird. Auf diese Weise kann sich der behandelnde Arzt oder Therapeut schnell einen ersten Überblick über den körperlichen Zustand seiner Patienten verschaffen.