Vaping bietet eine Alternative zum Rauchen
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Vape Nation

CBD & Hanf Glossar | 19.01.2022

Vaping ist definitiv im Mainstream angekommen und vermittelt das Gefühl eines “gesünderen” Rauchens. Gerade jüngere Menschen ziehen das Dampfen häufig dem traditionellen Rauchen vor. Des Weiteren hat sich - insbesondere in den Vereinigten Staaten - eine regelrechte Community rund um das Vapen gebildet. Dampfen gilt als “cool” - und wird auch von Musikern und anderen Prominenten weitergetragen. Zusätzlich werden E-Zigaretten und Vape-Pens immer effizienter und leichter bedienbar, und auch das immer größer werdende Angebot an E-Liquids führt dazu, dass Vapen für immer mehr Zielgruppen attraktiv wird.

Vape Nation erklärt

Vapen erfreut sich nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Dampfen gilt als “gesündere” Alternative zum regulären Rauchen von Nikotin oder Cannabis, da bei der Verbrennung dieser Substanzen Schadstoffe entstehen, die gesundheitsschädlich sind.

Einige Studien (mit Zigarettenraucher:innen) zeigen jedoch, dass die gesundheitlichen Vorteile des Vapens noch nicht eindeutig bestätigt werden konnten, da auch das Verdampfen - insbesondere nikotinhaltiger Produkte - zur Schadstoffbildung führt und Langzeitstudien zu den möglichen Auswirkungen des Dampfens noch ausstehen. Kurzfristig gesehen scheint Vapen jedoch deutlich weniger gefährlich als reguläres Rauchen zu sein.


Die Verbindung von CBD/Hanf zu Vape Nation

Nicht nur Nikotin oder Cannabis, sondern auch CBD eignet sich zum Verdampfen. Immer mehr Verbraucher:innen möchten CBD nicht nur in Form von Ölen zu sich nehmen, sondern auch per Vape inhalieren. Der Vorteil liegt dabei unter anderem darin, dass das CBD schneller in den Organismus gelangt, und auf diese Weise rascher für das angestrebte Wohlgefühl sorgen kann. Bei HERBLIZ findest du den Mastiq Vape Pen, mit passender CBD Öl Kartusche erhältlich ist.

Die Geschichte von Vape Nation

Die Idee, Substanzen mit einer Flüssigkeit zu verdampfen und diese anschließend zu inhalieren, ist keinesfalls neu: Die ersten Hinweise auf dieses Vorgehen finden sich bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. - und wurden von Herodot, einem wichtigen Historiker der damaligen Zeit, erstmals aufgezeichnet.

Die Verdampfungstechnik war dabei denkbar einfach, aber dennoch ausgeklügelt: Hierzu wurden nämlich Hanfsamen verwendet, die mittels eines roten Steins erhitzt wurden. Sobald die Samen anfingen, Dampf abzugeben, inhalierten die Menschen diesen.

In Südostasien hingegen wurde die Wasserpfeife erfunden und erfreute sich dort großer Popularität. Im 20. Jahrhundert fand die Verdampfungstechnik ihren Weg nach Europa und in die Vereinigten Staaten. In diesem Zuge entwickelte der Amerikaner Joseph Robinson die erste E-Zigarette, die damals als “Butan-Zündungsverdampfer” vermarktet wurde. In den 1960er Jahren wurde das erste moderne Verdampfungsgerät herstellt, welches als “rauch- und tabakfreie Zigarette” beworben wurde.

Gut zu wissen über Vape Nation

Durch das Erhitzen der - oftmals aromatisierten - Trägerflüssigkeit (des sogenannten Liquids) in der Verdampfereinheit des jeweiligen Vaporizers erzeugen die Geräte Aerosole. Diese sorgen dafür, dass die gewünschte Substanz über das Mundstück inhaliert werden kann, ohne dass es dabei zu Verbrennungsprozessen kommt.

Obwohl die langfristigen Auswirkungen des Vapens, wie bereits erwähnt, noch nicht zu 100 Prozent geklärt sind, da diesbezüglich noch keine ausreichenden Langzeitstudien vorhanden sind, bietet das Dampfen durchaus Vorteile, insbesondere für Raucher:innen, die sonst herkömmliche Zigaretten bevorzugen:

  • Keine Geruchsbelästigung: Beim Dampfen bildet sich kein unschöner Zigarettenrauch, denn für das Vapen stehen Liquids mit unterschiedlichen Aromen zur Verfügung - von fruchtig, holzig bis würzig ist alles dabei! Dies wird gerade in geschlossenen Räumen zumeist um einiges angenehmer als Tabakqualm empfunden.
  • Vapen kann Raucher:innen dabei unterstützen, ganz mit dem Rauchen aufzuhören - schließlich sind die Liquids in unterschiedlichen Nikotinstärken erhältlich, sodass Menschen, die mit dem Rauchen von Tabak aufhören möchten, sich Schritt-für-Schritt von dieser ungesunden Angewohnheit lösen können.
  • Des Weiteren besteht natürlich auch die Möglichkeit, komplett nikotinfrei zu dampfen: Schließlich gibt es eine Vielzahl von E-Liquids, die zwar wohlriechende Aromen, jedoch kein Nikotin enthalten. Auch für viele Nichtraucher:innen ist Vapen daher zu einem entspannenden Ritual geworden, das einfach Spaß macht
  • Zudem wird vermutet, dass passives Vapen weniger gesundheitsschädlich als Passivrauchen: Generell werden beim Dampfen weniger Schadstoffe gebildet, weswegen auch weniger dieser Substanzen in die unmittelbare Umgebung abgegeben werden, wie Studien zeigen. Trotzdem sind auch hier noch weitere Untersuchungen notwendig, um die möglichen Folgen des Passiv-Vapens einschätzen zu können.

Für alle, die Cannabis vapen möchten (sobald die beschlossene Legalisierung in Deutschland vollständig in Kraft ist), bietet das Dampfen ebenfalls Vorteile:

  • Auch hier wird eine Geruchsbelästigung vermieden, da es nicht zum Verbrennen der Substanz kommt.
  • Durch das Verdampfen werden viel weniger Karzinogene als beim traditionellen Rauchen von Cannabis produziert
  • Zudem wird durch das Vapen eine stärkere Wirkung erzielt: Forscher fanden beispielsweise heraus, dass beim Dampfen 46 Prozent des THCs in Cannabis in Dampf umgewandelt werden können, während ein typischer Cannabis-Joint nur etwa 25 % des THC verwandeln kann. Dies führt insgesamt zu einem geringeren Konsum, da kleinere Mengen bereits für das gewünschte High-Gefühl sorgen können.
  • Des Weiteren sind Vape-Pens viel praktischer als Joints oder Bongs, da diese auch ideal für unterwegs sind. Vapen macht zudem auch jegliches “Cannabis-Zubehör” - beispielsweise zum Zerkleinern und Lagern - überflüssig.