7 effektive Tipps für ein gestärktes & positives Mindset! 7 effektive Tipps für ein gestärktes & positives Mindset!
CBD & Hanf - Wissen & Leben | 13.05.2022

Mental Health Awareness Month - 7 Tipps für Deine mentale Gesundheit

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Fenja
Lesedauer: 7 min

Das Thema psychische Gesundheit ist heutzutage so präsent wie nie zuvor. Millionen von Menschen werden jährlich unfreiwillig mit dieser Thematik konfrontiert. Lange galt es als Tabu, über psychische Probleme zu sprechen. Auch heute haben Betroffene noch häufig mit Stigmatisierungen und Vorurteilen zu kämpfen. “Stell dich nicht so an” oder “Das ist ja wieder typisch für die jüngeren Generationen, die hätten mal zu unserer Zeit leben sollen” sind typische Aussagen, die in solchen Kontexten fallen.

1949 wurde der Mai erstmalig von der Organisation Mental Health America (MHA) zum Mental Health Awareness Month erklärt. Das Ziel dieser Bewegung: Aufklären, entstigmatisieren und das Bewusstsein für die mentale Gesundheit verschärfen. Gründer dieser politischen Agenda war Clifford Whittingham Beers, der 1876 in Connecticut geboren wurde. Er hatte eine sehr persönliche Verbindung zum Thema psychische Gesundheit, denn er und seine vier Geschwister hatten alle damit zu kämpfen.

Aber was genau versteht man unter mentaler Gesundheit?

Unserer psychischen Gesundheit wird in der Regel noch viel zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei bildet sie das Fundament für unsere Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und unsere soziale Teilhabe. Psychische Probleme sind weit verbreitet und werden laut RKI von Jahr zu Jahr häufiger diagnostiziert. Vor allem in Zeiten von Corona Lockdowns ist die Anzahl an psychischen Beeinträchtigungen in die Höhe geschossen. Das Krankheitsbild einer psychischen Erkrankung ist von Person zu Person sehr unterschiedlich und reicht von einem eingeschränkten Wohlbefinden bis hin zu schweren psychischen Störungen. Insgesamt kommt die Forschung auf mehr als 200 Formen psychischer Erkrankungen. Die häufigsten darunter sind Depressionen, Demenz, bipolare Störungen, Angststörungen und Schizophrenie.

Die Ursachen sind - genau wie die verschiedenen Krankheitsbilder - hoch komplex und individuell. Falls Du dich für mögliche Ursachen von psychischen Krankheiten interessierst, schau gerne in unserem Text “Mai - der Mental Health Awareness Month” vorbei - dort findest Du genauere Informationen zu möglichen Ursachen, die psychische Probleme bedingen und auslösen können.

Gib Acht auf Deine mentale Gesundheit!

Aufklärung über mentale Gesundheit hilft nicht nur dabei, Stigmatisierungen entgegenzuwirken und für mehr Verständnis zu sorgen - vor allem trägt es auch dazu bei, mögliche Symptome frühzeitig zu erkennen und bestenfalls rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um seine Psyche wieder in Balance zu bringen.

Häufig werden psychische Probleme noch immer belächelt und heruntergespielt. Betroffene scheuen sich daher häufig davor, darüber zu sprechen, wie es ihnen wirklich geht. Die Folge ist, dass man sich alleingelassen fühlt, als würde keiner einen verstehen. Dabei ist es so wichtig, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man sie benötigt. Mit einem gebrochenen Arm geht man auch zu einem Experten - man kann sich schließlich nicht immer selbst heilen. Um mehr Bewusstsein für die Problematik zu schaffen, haben wir 10 Tipps für Dich zusammengestellt, mit denen Du dein Mindset positiv beeinflussen kannst. Diese Ideen sollen als Inspiration dienen, wenn Du zum Beispiel das Gefühl hast, dass Du gerade durch ein kleines Tief gehst. Bei ernstzunehmenden psychischen Problemen sollte aber in jedem Fall nach professioneller Hilfe gefragt werden!

1. Positive Nachrichten

Klimakrise, Pandemie, Kriege - die Medien sind voll mit negativen und angsteinflößenden Nachrichten. Die eine Krise ist noch nicht einmal überwunden, da folgt direkt die nächste. Zwischendurch könnte man meinen, die Welt stünde am Abgrund. Dabei gibt es eigentlich auch so viele positive Neuigkeiten am Tag, die in den herkömmlichen Medien kaum kommuniziert werden. Dieser Umstand kann uns negativ beeinflussen, denn die tägliche Berichterstattung von katastrophalen und traumatischen Ereignissen kann langfristige Stresssymptome hervorbringen. Man muss bei einem schrecklichen Ereignis nicht anwesend gewesen sein, um ein Trauma davonzutragen - die reine Berichterstattung genügt bereits. Um sich mal ein wenig von all dieser Negativität zu distanzieren, kann es hilfreich sein, Webseiten wie goodnews oder nur-positive-nachrichten.de zu folgen, um auch die kleineren und größeren Erfolge in der Welt mitzubekommen.

2. Bewegung

Regelmäßig Sport zu treiben ist häufig leichter gesagt als getan. Den inneren Schweinehund zu überwinden ist nämlich manchmal gar nicht so einfach. Dies sollte langfristig allerdings keine Ausrede sein, denn Bewegung ist nachweislich eine enorm wichtige Komponente, um seine mentale Gesundheit langfristig zu wahren. Sport hilft Dir dabei, Stress abzubauen, das Immunsystem zu stärken und einen Ausgleich zum hektischen Alltag zu schaffen - was das seelische Gleichgewicht langfristig wieder in Einklang bringen kann. Welcher Art von Bewegung man nachgeht, spielt dabei keine Rolle. Yoga, Joggen, Fitnessstudio, Tanzen - mach das, was Dir Spaß macht!

3. Meditation

Meditation lässt zwar nicht alle Probleme verschwinden, macht aber langfristig entspannter. Heutzutage ist es dank zahlreichen Apps, Podcasts und Videos zum Thema zum Glück ein Kinderspiel, kurze Meditationen in seinen Alltag einzubauen. Egal für welche Lebenslage - im Netz wird vermutlich jeder fündig. Meditation bringt einen nicht nur für den Moment runter, sondern hilft auch dabei, Achtsamkeit neu zu lernen. In unserem hektischen Alltag sind wir ständig abgelenkt. Smartphone, Laptop, Fernseher, Termine - unser Gehirn wird heutzutage dauerbeschallt. Langfristig verlernen wir dadurch, in uns hineinzuhören und wichtige Warnsignale unseres Körpers wahrzunehmen. Es lohnt sich daher aus zahlreichen Gründen, Meditation eine Chance zu geben.

4. Social Media Detox

Heutzutage sind wir dauerhaft erreichbar. Das klingt erstmal ganz praktisch, kann aber langfristig auch ganz schön viel Stress verursachen - bewusst oder auch unbewusst. Ein Social Media Detox, also eine kleine Auszeit von den digitalen Medien zu nehmen, kann daher wahre Wunder bewirken und das Stresslevel spürbar senken. Wie Du einen solchen Digital Media Detox umsetzt, ist dabei ganz Dir überlassen. Man kann sich am Tag beispielsweise Zeitfenster aussuchen, in denen digitale Medien bewusst vermieden werden. Eine andere Möglich ist es, eine begrenzte Bildschirmzeit auf seinem Handy oder Laptop festzulegen, wodurch der Zugriff auf das Gerät nach einer festgelegten Zeit blockiert wird.

5. Das richtige Umfeld

Menschen sind soziale Wesen. Ein stabiles soziales Umfeld ist daher das Fundament einer gesunden Psyche. Wer seine Freundes- und Bekanntenkreise regelmäßig pflegt und sich aktiv Zeit dafür nimmt, ist nachweislich glücklicher. Ein starker sozialer Kreis verschafft einem das Gefühl von Sicherheit, Liebe und Gemeinschaft - was langfristig Glückshormone freisetzt. Einsamkeit auf der anderen Seite begünstigt psychische Probleme. Häufig kommt es bezüglich dieses Aspekts zu einem Teufelskreis, bei dem psychisch erkrankte Personen anfangen, sich zu isolieren. Zeit für sich ist natürlich wichtig, sollte aber im Ausgleich mit dem Austausch sozialer Kontakte stattfinden. Natürlich spielen auch die Personen aus dem Umfeld selbst eine wichtige Rolle. Menschen, die einem beispielsweise immer wieder ein schlechtes Gefühl vermitteln, sollten im eigenen Leben keinen Platz finden.

6. Ausreichend Entspannung

Ein gesunder und glücklicher Geist braucht vor allem eins: genügend Ruhe und Entspannung. Dieser Faktor bildet das Fundament einer ausgewogenen Psyche. Man sollte daher konsequent darauf achten, seinem Körper bewusste Pausen und Entspannung zu bieten. Vor allem die Erholungsphase über Nacht ist wichtig, damit sowohl Körper als auch Geist sich erholen und regenerieren können. Mehr Entspannung in sein Leben zu bringen bedeutet allerdings nicht nur, dass man genügend Schlaf bekommen sollte. Es gibt zahlreiche kleine Routinen, die einem ein kleines Wellness-Gefühl in den Alltag bringen können. Ein aromatisches und ausgiebiges Vollbad bei Kerzenschein, ein Beauty-Abend mit Haar- und Gesichtsmaske oder auch ein paar Tropfen CBD-Öl: Entspannung ist hiermit garantiert.

7. Eigene Bedürfnisse & Selbstliebe

Immer wieder wird im Zusammenhang mit der mentalen Gesundheit von Selbstliebe gesprochen. Aber was bedeutet das eigentlich? Anders als viele vermuten, bedeutet Selbstliebe nicht unbedingt, sich voll und ganz zu akzeptieren und nichts mehr an sich blöd zu finden. Viel mehr bedeutet es, sich als Priorität zu betrachten und sein Wohlbefinden an erste Stelle zu setzen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man egoistisch handeln oder andere Personen einem egal sein sollten. Es ist aber nunmal so, dass auch das Umfeld davon profitiert, wenn man sich selbst wertschätzt und die eigenen Bedürfnisse (z.B. nach Nähe, Ruhe etc.) auch ernst nimmt. Wenn Du entspannt und zufrieden bist, dann überträgt sich das auch auf Dein Umfeld. Sag also auch mal Nein zu Dingen, die du nicht machen möchtest oder partout nicht schaffst. Sag Nein zu Menschen, die dir nicht gut tun und sag ganz laut Ja zu Dingen, die dich bereichern und erfüllen. Häufig verlernt man schon fast, seinem Bauchgefühl zuzuhören und seiner Intuition zu folgen. Das kann man allerdings trainieren, indem man bewusst darauf achtet und Achtsamkeit übt.

Das hilft alles nicht?

Wir alle fühlen uns mal niedergeschlagen oder traurig. Wenn sich dies allerdings über einen längeren Zeitraum hinweg nicht bessert, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob es sinnvoll wäre, sich professionelle Hilfe zu suchen. Im ersten Schritt kann man versuchen, sich den engsten Freunden oder Familienmitgliedern anzuvertrauen. Falls man lieber mit einer unbekannten Person sprechen möchte, kann man sich an kostenlose Hotlines wenden, die explizit für Menschen errichtet wurden, die nach Hilfe suchen. Der nächste Schritt wäre, das Gespräch mit einem Psychologen oder Psychiater zu suchen, die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe oder eine stationäre Unterbringung in einer entsprechenden Einrichtung. Wie Du siehst, gibt es also ganz verschiedene Möglichkeiten, um Hilfe zu bekommen. Für welche man sich zu Beginn entscheidet, ist erst einmal nebensächlich. Die Hauptsache ist, dass man nicht aufgibt und den ersten Schritt wagt. Mit Willenskraft, Durchhaltevermögen und professioneller Hilfe ist die Wahrscheinlichkeit nämlich enorm hoch, zurück ins Leben zu finden.