Skinmunity - stärke deine Haut Skinmunity - stärke deine Haut
CBD & Hanf - Wissen & Leben | 11.03.2022

Deine Haut macht dir immer wieder Probleme? Stärke deine Skinmunity!

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Fenja
Lesedauer: 6 min

Ständig fassen wir uns ins Gesicht - laut einer Studie aus den USA durchschnittlich 3,6 Mal pro Stunde! Bei etwa der Hälfte der Berührungen kommen unsere Hände mit unseren Schleimhäuten an Mund, Nase und Augen in Berührung. Sich dagegen zu wehren ist gar nicht so einfach, denn meist geschieht der Reflex ganz unbewusst und automatisiert. Unserem Immunsystem tun wir damit keinen Gefallen, denn Keime gelangen auf diesem Weg sehr schnell in unseren Körper. Aber auch unsere Haut freut sich nicht wirklich über die vielen Bakterien, die sie täglich versucht abzuwehren.

Nun könnte man meinen, dass unsere Haut vor äußeren Einflüssen besser geschützt ist, seitdem wir im Alltag Mund- und Nasenschutz tragen und unzählige Male pro Tag unsere Hände desinfizieren. Unsere Masken selbst sind allerdings auch nicht frei von Bakterien - nicht einmal, wenn wir tatsächlich bei jeder Gelegenheit eine neue aufsetzen. Auch das häufige Desinfizieren ist zwar im Kampf gegen Viren und Bakterien von Vorteil, unsere Haut wird davon allerdings ganz schön in Mitleidenschaft gezogen.

Das Bedürfnis, sein Immunsystem zu stärken, war noch nie so groß wie seit Beginn der Pandemie. Die Immunität der Haut wird allerdings häufig komplett außer Acht gelassen. Dabei klagen viele, die in ihrem Alltag häufig Mund-Nasen-Bedeckungen tragen müssen, oftmals über Hautirritationen und -reizungen. Die Lösung dafür liegt auf der Hand: Wir müssen unsere ‘Skinmunity’ stärken! Aber wie genau funktioniert das? Indem wir die Barrierefunktion unserer Haut unterstützen!

Aber wie stärkst du deine Hautbarriere?

Unsere Hautbarriere hat zwei wichtige Funktionen. Zum einen sorgt sie dafür, dass die Haut Feuchtigkeit speichern und halten kann, zum anderen dient sie als eine Art Schutzmauer, um Bakterien, Viren und fremde Substanzen vom Eindringen in den Körper abzuwehren. Die oberste Hautschicht ist tatsächlich ähnlich wie eine Backsteinmauer aufgebaut. Die sogenannten Hornzellen bilden dabei die “Ziegelsteine” der Mauer. Dazwischen liegt das sogenannte Kitt, welches aus Lipiden und Hornschichteiweißen zusammengesetzt ist. Ähnlich wie Zement hält es die Hornzellen (Ziegelsteine) zusammen und dichtet die Hautbarriere vor Bakterien, Viren und Krankheitserregern ab.

Einige Faktoren können unsere Hautbarriere allerdings auch schwächen bzw. schädigen. Dazu zählen unter anderem übermäßiges Waschen, aggressive Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten, Sonnenbestrahlung, Umweltpartikel und Reibung, die beispielsweise durch einen Mund-Nasen-Schutz entstehen kann. Eine gute Skin-Care-Routine sollte demnach bei so vielen äußeren Einflüssen immer auch das Ziel verfolgen, die Hautbarriere zu schützen und langfristig zu stärken. Aber wie genau optimiert man seine Skinmunity denn nun?

Do’s bei der Skinmunity

Hier bekommst du ein paar Tipps und Tricks zu Inhaltsstoffen mit an die Hand, die du in deine Skin-Care-Routine integrieren solltest, um deine Skinmunity optimal zu stärken!

Ceramide & natürliche Fettsäuren

Am besten können wir unsere Hautbarriere schützen, indem wir eine Hautpflege wählen, die die natürlichen Eigenschaften unserer Haut nachahmt. Daher sind vor allem Produkte mit Ceramiden vorteilhaft, da dieser Wirkstoff auch in unserem hauteigenen “Kitt” vorkommt und die Hautbarriere zusammenhält. Auch Sheabutter kann Deine Skinmunity stärken, da die natürlichen Fette eine sehr hautähnliche Konzentration aufweisen.

Ungesättigte Fettsäuren

Auch Ungesättigte Fettsäuren aus kaltgepressten Pflanzenölen können die Stärkung der Hautbarriere fördern. Unter anderem kann Linolsäure (Omega 6) unterstützend eingesetzt werden. Vor allem in Traubenkern- und Arganöl sind hohe Anteile davon zu finden. Auch die Gamma-Linolensäure (Omega 3) kann die Schutzbarriere der Haut stärken. Man findet sie beispielsweise in Hagebutten- und Hanföl. Falls das für dich interessant klingt, schau dich gerne bei unserer Hanf Gesichts- und Körperpflege um - diese Reihe basiert nämlich auf Hanfsamenöl!

Antioxidantien bekämpfen Stress

Antioxidantien sind hilfreich bei der Bekämpfung von oxidativem Stress, welcher langfristig zu einem Ungleichgewicht der Haut führen kann - perfekt, um Deine Skinmunity zu fördern! Aber wie kommt man an Antioxidantien? Ganz einfach: Man findet sie vor allem in Vitaminen! Seren, die Vitamin B3 oder Vitamin C beinhalten, sind ideal, um die hauteigenen Antioxidantien zu unterstützen.

Gutmütige Mikroorganismen

Bestimmt hast Du den Begriff Mikroorganismen schon einmal gehört. Aber weißt Du auch, was sich dahinter verbirgt? Bei Mikroorganismen handelt es sich um gutmütige Bakterienstämme, die sich auf unserer Haut befinden. Sie sind dazu da, den Schutzmantel der Haut auf natürliche Art und Weise zu unterstützen. Es kann sich also lohnen, probiotische Produkte in die Hautpflegeroutine zu integrieren, da diese für die Erhaltung des Immunsystems der Haut eine wesentliche Rolle spielen.

Hyaluronsäure für ausreichend Feuchtigkeit

Der Wirkstoff Hyaluron bringt feuchtigkeitsspendende Eigenschaften mit sich. Für unsere Skinmunity ist das optimal, denn eine hydratisierte Haut ist nicht so anfällig für Hautirritationen und -reizungen. Kleiner Tipp: Am besten lässt sich der Wirkstoff unterhalb Deiner Tagescreme oder einem Serum auftragen!

Squalan für eine starke Hautbarriere

Squalan hat in der Kosmetikindustrie in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren. Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften kann es auch dazu beitragen, die Hautbarriere zu stärken. Auch einige unserer Produkte bei HERBLIZ, wie beispielsweise unsere feuchtigkeitsspendende Tagescreme oder unsere Superseed Beauty Balm & Overnight Mask beinhalten diesen vielseitig einsetzbaren Wirkstoff.

Dont’s bei der Skinmunity

Während einige Inhaltsstoffe einen tollen Effekt auf deine Skinmunity haben können, solltest du andere eher vermeiden oder bei der Anwendung zumindest aufpassen, um deiner Hautbarriere nicht unnötig zu schaden.

Künstliche Emulgatoren & Mineralöle

Emulgatoren greifen die natürliche Fettschicht der Haut an. Bei der nächsten Gesichtswäsche könnten sich demzufolge die hauteigenen Fette durch die Emulgatoren mit dem Wasser vermischen und regelrecht ausgewaschen werden. Die Hautbarriere wird dadurch geschwächt und kann Bakterien nicht mehr so effizient abwehren. Auch bei Mineralölen ist Vorsicht geboten. Kurzfristig haben sie den Effekt, für ein angenehmes Hautgefühl zu sorgen, da sie einen Film auf der Haut bilden, der die Haut gesund und frisch aussehen lässt. Allerdings können die Öle sich langfristig nicht richtig in die natürliche Struktur der Haut eingliedern, worunter die Hautbarriere häufig leidet.

Peelings in Maßen

Peelings eignen sich hervorragend, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. In der Regel werden Peelings allerdings viel zu häufig verwendet, denn gerade bei empfindlicher Haut können die rauen Peelingkörner die Schutzbarriere schädigen, wodurch die Haut trocken und rissig wird. Das Risiko, Irritationen und Rötungen davonzutragen, kann durch übermäßiges Peelen gesteigert werden. Peelings sollten also mit Bedacht verwendet - und bei einigen Hauttypen sogar gemieden werden.

Exfolierende Wirkstoffe

Ist die Barriere der Haut bereits geschwächt, sollte man auch bei exfolierenden Produkten, die hochdosiertes Retinol (Vitamin A) oder Vitamin C enthalten, vorsichtig sein. Für sensible Hauttypen sind sie oftmals ungeeignet und können die Überempfindlichkeit der Haut verstärken. Kleiner Tipp: eine gute Alternative für Retinol ist Bakuchiol, da dieses Pflanzenextrakt keine unschönen Nebenwirkungen mit sich bringt. Dem Wirkstoff werden stattdessen hautschützende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben - ideal für Deine Skinmunity! Möchtest Du Bakuchiol mal ausprobieren? Dann ist vielleicht unser beliebter Bakuchiol Beauty Booster etwas für Dich!

Ran an deine Skinmunity!

Eine starke Hautbarriere ist die Voraussetzung für eine ebenmäßige, strahlende und gesunde Haut. Vor allem ein Mangel an Feuchtigkeit, der in der Regel durch äußere Einflüsse entsteht, kann die Hautbarriere allerdings schädigen, sodass sie ihrer abwehrenden Funktion nicht mehr nachkommen kann. Die Versorgung mit Feuchtigkeit muss allerdings nicht nur von außen, sondern auch von innen gewährleistet werden. Genügend Wasser zu trinken ist daher genauso wichtig, wie die richtige Pflege von außen. Hast du diese Tipps und Tricks verinnerlicht, steht Deiner Skinmunity nichts mehr im Weg!