Diese Nebenwirkungen kann CBD haben

Unerwünschte Effekte, die CBD haben kann

Schön, dass du (wieder) zu uns gefunden hast. Vielleicht weißt du schon eine ganze Menge über CBD und möchtest nun wissen, ob es ein gewisses Risiko birgt. Oder du beginnst deine ersten Erfahrungen mit eben dieser Frage: Welche Nebenwirkungen hat CBD?

Wir wollen dir, wie vielleicht schon gewohnt, beiseite stehen und die Antworten auf die Fragen in und um die Welt des CBD’s und Hanfs beantworten. 

Inhalt

CBD wird von der WHO als sicher eingestuft

Für gewöhnlich wird die Antwort ja bis zum Schluß aufgehoben. Da wir jedoch schon genug Kriminalroman im Bereich CBD haben (warum, folgt im nächsten Kapitel), wollen wir diesmal gleich mit einem Cannabidiol-bestärkenden Statement der WHO beginnen.

Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahre 2018 besagt, dass: „CBD allgemein gut toleriert wird und ein gutes Sicherheitsprofil hat.“ 

Das bedeutet genauer, dass CBD folgende Punkte erfüllt:

  • CBD macht dich nicht abhängig
  • Es wird von Tieren sowie Menschen gut vertragen
  • Es wirkt nicht psychoaktiv
  • Es besteht keine Gefahr für die Volksgesundheit

So weit, so gut. Aber was genau, bedeutet das nun für dich?

CBD ist keine Droge

Bevor wir die Frage näher beantworten können , wollen wir dir erklären, warum häufig davon ausgegangen wird, dass CBD viele Nebenwirkungen habe oder nicht legal sei.

Nach wie vor herrscht bei den meisten Menschen wirre Verwirrung, wenn es um das Thema CBD geht. Dies ist vor allem geschichtlichen Aspekten geschuldet. Kurz umrissen fing die Prägung des schlechten Images der Hanfpflanze (Cannabis) in den USA an. 

Mehr dazu?

Lese hierzu gerne mehr in unserem Ratgeber Artikel Nutzhanf und sein unberechtigtes, schlechtes Image.

Seitdem zieht sich dieses Bild überwiegend durch. Wer soll auch durchsehen zwischen Cannabis, Hanf, THC, CBD und weiteren Cannabinoiden, wenn doch die Begriffe Jahrzehntelang über einen Haufen geworfen worden. 

Fakt ist aber eins: CBD ist kein psychoaktiver Stoff und somit keine Droge.

Diese Nebenwirkungen können auftreten

Und wieder eines vorweg: Obschon CBD keine wirklich risikobehafteten und häufig auftretenden Nebenwirkungen hat, gibt es trotzdem ein paar Dinge zu beachten. Folglich lautet auch die Antwort auf die Frage, ob es Nebenwirkungen gibt schlicht und einfach, ja

Für gewöhnlich sind diese jedoch schwach und treten zumeist unter bestimmten Umständen auf. Zu diesen gehören:

  • Eine zu hohe Dosierung: Zu einer Überdosierung kommt es eigentlich nicht so schnell. Wenn es bisher zu einer zu hohen Dosierung von CBD kam, dann bei sehr großen Mengen (20mg/kg Körpergewicht). Wir empfehlen nicht mehr als 70mg insgesamt pro Tag zu nehmen.
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Die Anwendung von CBD in Kombination mit bestimmten Medikamenten ist nicht empfohlen. Um welche es sich dabei handelt, erfährst du in einem der folgenden Kapitel. 
  • Bestehende & schwere gesundheitliche Probleme: Bei einigen Krankheiten solltest du kein Cannabidiol anwenden. Welche dazu zählen, erfährst du in den kommenden Kapiteln.
  • Die Qualität des Produkts ist schlecht: Wie in anderen Bereichen auch, gibt es in dem unseren Anbieter, die CBD Produkte mit geringer Qualität anbieten. Achte vor allem darauf, dass CBD Produzenten transparent arbeiten und von unabhängigen Laboren geprüft werden.

Folgende Nebenwirkungen gibt es potentiell

Kommen wir also zum Punkt. Zu den Nebenwirkungen von CBD, werden insgesamt 8 Effekte gezählt:

  • Trockener Mund: Durch das Anknüpfen des CBD’s an die Rezeptoren des menschlichen Endocannabinoid Systems, kann es zu einer Verminderung des Speichelflusses kommen.
  • Niedriger Blutdruck: Solltest du eine große Überdosis an CBD angewandt haben, kann es zu einer leichten Senkung des Blutdrucks führen. Dieser Abfall kann wiederum zu einem Gefühl der Müdigkeit sowie Benommenheit führen.
  • Durchfall & Bauchschmerzen: Es wird davon ausgegangen, dass Menschen mit diesem Problem, sich wohl erst an CBD gewöhnen müssen. Sie gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen. Bisher ist leider noch nicht geklärt, ob der Durchfall durch das CBD Öl oder eines der weiteren Trägeröle zustande kommt.
  • Übelkeit & Erbrechen: Auch hier wird davon ausgegangen, dass der Körper sich zunächst an den unbekannten Wirkstoff gewöhnen muss.
  • Geringer Appetit: Es werden Cannabidiol appetit-dämmende Eigenschaften zugeschrieben.
  • Müdigkeit: Unter sehr hohen Dosen CBD kann es vielleicht zu Müdigkeit kommen.
  • Ausschlag: In Untersuchungen in Bezug auf die Pflanze Cannabis konnten bisher in Einzelfällen allergische Reaktionen festgestellt werden. Menschen mit einer hohen Neigung zu (bestimmten) Allergien tendieren häufiger dazu, eine Cannabis-Unverträglichkeit zu entwickeln. Vereinzelt kann es jedoch vorkommen, dass die Allergie durch eines der in der Pflanze enthaltenen Terpene ausgelöst wird.
  • Erhöhter Innendruck der Augen: Einige Erkenntnisse legen nah, dass CBD es vermag, deinen Augeninnendruck zu erhöhen. Ob dies tatsächlich aber der Fall ist, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden.
Wir bleiben für dich auf dem Laufenden!

Wir geben unser Bestes, dich immer auf dem Laufendem zu halten. Sobald es neue Erkenntnisse aus dem noch jungen Gebiet der CBD Forschung gibt, werden wir mit zu den ersten zählen, die dir davon berichten.

Wie lange bleiben die Nebenwirkungen?

Es gibt die vorübergehenden Begleiterscheinungen. Das bedeutet, dass die Nebenwirkungen nur so lange anhalten, wie das CBD in deinem Körper ist. Danach verschwinden sie wieder. Je nachdem, welches Produkt du eingenommen hast und wie dein Körper den Wirkstoff verarbeiter, bedeuten dass etwa 30 min bis 6 Stunden. 

Gibt es längerfristige Effekte?


Direkte langfristige Begleiterscheinungen sind bis dato nicht festgestellt worden. Jedoch spielen indirekte Nebenwirkungen natürlich eine Rolle, je nachdem, wie du das CBD anwendest. 

So können länger währende negative Wirkungen durch etwa das Vapen entstehen und ebenso wie durch auftretende Wechselwirkungen bei der zeitgleichen Einnahme von Arzneimitteln.

Zu diesen Nebenwirkungen können folgende zählen:

  • Niedrige Immunität
  • Leberwerte außerhalb des Normalbereichs
  • Gefühl der Schwäche
  • Veränderungen des Gewichts

Diese Begleiterscheinungen wurden allerdings selten beobachtet.

Bitte beachte!

Jegliche Erkenntnisse, sind immer nach dem aktuellen Stand der Forschung zu betrachten!

Hast du ein erhöhtes Risiko für die CBD Begleiterscheinungen?

Natürlich können wir nicht ausschließen, dass auch dich eine dieser genannten Nebenwirkungen treffen kann. Wir können die allerdings sagen, dass sie sehr selten auftreten. Dennoch gibt es Risikofaktoren zu beachten. Solltest du dich zu einen der folgenden Gruppen zählen, raten wir dir generell zu der Anwendung mit CBD ab.

Du bist schwanger oder stillst

Wir raten grundlegend davon ab, dass du CBD anwendest, wenn du schwanger bist. Es gibt bislang keine eindeutigen wissenschaftlichen Erklärungen darüber, ob CBD in der Schwangerschaft oder beim Stillen negative Auswirkungen hat. Es wurden allerdings Studien erhoben, die einen Zusammenhang zu negativen Effekten herstellen. Zu diesen gehören, dass:

  • Die Wehenbildung negativ beeinflusst wird.
  • Bei Cannabiskonsum generell, dass die Entwicklung des Embryos problematisch verläuft.

Du nimmst bestimmte Medikamente ein

Wenn du regelmäßig oder vereinzelt Medikamente einnehmen, raten wir dir immer dazu, die Anwendung von CBD mit deinem Arzt/deiner Ärztin zu besprechen. Da Cannabidiol in Wechselwirkung zu Arzneimitteln stehen kann, ist dies sehr wichtig.

Für die folgenden Medikamente liegen schon Erkenntnisse vor:

  • Schmerzmittel: Diclofenac
  • Gerinnungshemmer: Warfarin, Marcumar
  • Säurehemmer: Omeprazol, Pantoprazol
  • Neuroleptika: Haloperidol, Risperidon, Clobazam
  • Medikamente mit den Enzymen CYP3A4 & CYP2D6: Calciumantagonisten, Betablocker für Bluthochdruck & Herzkrankheiten, Immunsuppressiva, Antihistaminika, trizyklische Antidepressiva, Statine & antiretrovirale Arzneimittel

Du bist erkrankt

Solltest du Probleme mit deinen Leberwerten haben, sprich bitte unbedingt mit deiner Ärztin/deinem Arzt. Überdosen können vielleicht dazu führen, der Leber noch weiter zu schaden.

Solltest du unter Glaukom, einem erhöhten Augeninnendruck leiden, informiere dich bitte genau, ob eine CBD Anwendung in Frage kommt.

Weiterhin ist vorsicht geboten, bei folgenden Allergien: Pollen, Hausstaubmilben, Schimmel und Katzenhaaren.

Bei sehr dünnen Menschen, die Probleme damit haben, ihr Gewicht zu halten, wird die Anwendung von CBD aufgrund des appetitsenkenden Effekts, generell abgeraten.

Eine unbedingte Konsultation deines Doktors/deiner Doktorin ist unerlässlich, solltest du unter einem niedrigen Blutdruck leiden.

Und zuletzt ist die Anwendung von CBD mit Fachpersonal zu klären, wenn du unter einer psychotischen Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung leidest.

CBD Nebenwirkungen müssen weiter erforscht werden

Viele dieser genannten Nebenwirkungen basieren auf einzelnen Nutzererfahrungen. DIe Nebenwirkungen von CBD werden derzeit aktiv in wissenschaftlichen Studien erforscht. Bisher ist generell davon auszugehen, dass CBD kein hohes Risiko für dich darstellt. 

Natürlich solltest du keine 2 Flaschen CBD Öl am Tag anwenden! 

Bei bestehenden Erkrankungen, in der Schwangerschaft oder wenn du Medikamente einnimmst, spreche dich aber trotzdem immer mit deinem behandelnden Arzt/deiner Ärztin ab.

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