Ob Vapen tatsächlich gesünder ist als Rauchen und warum es Sinn macht, CBD zu verdampfen Ob Vapen tatsächlich gesünder ist als Rauchen und warum es Sinn macht, CBD zu verdampfen
CBD & Hanf - Wissen & Leben | 18.05.2022

Vapen statt Rauchen - was ist gesünder?

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Fenja
Lesedauer: 9 min

Lieber Vapen statt Rauchen? Innerhalb der letzten paar Jahre haben sich Vaporizer und E-Zigaretten immer mehr als Alternative zur herkömmlichen Zigarette etabliert. Allein in Deutschland zählen mittlerweile mehr als 2,45 Millionen Menschen zu den Vapern. Aber ist der Hype, den das Dampfen gerade erfährt, überhaupt begründet? Vapes sehen nämlich nicht nur schick aus, sie gelten häufig auch als die gesündere Variante des herkömmlichen Rauchens. Aber was steckt hinter dieser allgemeinen Weisheit? Ist Vapen tatsächlich weniger gesundheitsschädlich, als das herkömmliche Rauchen?

Einleitung: So funktioniert ein Vaporizer

Auf dem Markt gibt es mittlerweile zahlreiche Vaporizer Modelle, die sich mehr oder weniger anhand einiger Merkmale unterscheiden. Was alle Modelle allerdings gemeinsam haben, ist die Verdampfung von Wirkstoffen durch Hitze. Kräuter, CBD Öle und andere Stoffe kann der Vaporizer auf die individuell benötigte Temperatur erhitzen, wodurch die enthaltenen Wirkstoffe beginnen zu sieden und somit zu verdampfen. Folglich können diese dann inhaliert werden. Aber wie heiß wird so ein Gerät? Nun ja, je nachdem, was man mit dem Vaporizer verdampfen möchte, wird eine unterschiedlich hohe Temperatur benötigt. Zum Verdampfen von CBD wird beispielsweise eine Temperatur zwischen 180 und 210 Grad Celsius empfohlen. Für die reine CBD-Wirkung reichen 180 Grad bereits aus. Erhöht man die Temperatur, so können jedoch auch noch weitere Cannabinoide und Terpene freigesetzt werden, was Dein Vape-Erlebnis optimieren kann. Je nach Gerät kann der Dampf anschließend über ein Mundstück - oder bei einigen Modellen auch über einen Silikonschlauch - inhaliert werden.

Dampfen oder Rauchen - was ist weniger schädlich?

Aber wie sieht es denn nun aus? Ist Dampfen tatsächlich weniger schädlich, als das herkömmliche Rauchen? Nun ja, grob gesagt ist das sogenannte ‘Vapen’ wesentlich weniger schädlich als die traditionelle Tabakzigarette. Das geht aus zahlreichen internationalen toxikologischen Gutachten hervor. Komplett zu verharmlosen ist das Vapen trotzdem nicht.

Auch Vapen birgt gesundheitliche Risiken

Wie auch das herkömmliche Rauchen von Zigaretten birgt das Dampfen verschiedener Wirkstoffe gesundheitliche Risiken, denn auch beim Vapen entstehen schädliche Toxine, die dem Körper schaden könnten. Der eingeatmete Dampf kann auf diese Weise die Atemwege schädigen und das Risiko für Atemwegserkrankungen erhöhen. Die Lunge ist letztendlich dafür gemacht, Sauerstoff aufzunehmen. Alles weitere kann im Körper folglich zu Irritationen führen.

Richtig gefährlich werden kann es beispielsweise bei illegalen CBD-Liquids. Synthetische Cannabinoide, die in Laboren entstehen, werden häufig noch mit künstlichen Zusatzstoffen und Aromen angereichert. Bei solchen illegalen Produkten ist höchste Vorsicht geboten! Meist unterscheiden sie sich in Optik und Kennzeichnung kaum von seriösen Produkten und sind somit kaum identifizierbar. Gerät man also an ein solches synthetisches Produkt, können schwere Vergiftungen die Folge sein. In den USA gab es bereits einige Todesfälle nach dem Konsum solcher Produkte. Dafür verantwortlich ist vor allem das synthetische Cannabinoid ADB-FUBINACA, welches in Deutschland verboten ist. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, CBD Produkte ausschließlich von seriösen Anbietern zu erwerben, die Analysezertifikate unabhängiger Labore zur Einsicht bereitstellen.

Warum Vaping trotzdem weniger gefährlich als Rauchen ist

Richtig toll ist Vaping für unseren Körper also auch nicht. Aber ist es immerhin besser als das herkömmliche Rauchen? Stand jetzt: ja! Mittlerweile steht fest, dass Tabakrauch mehr als 4000 Stoffe enthält, von denen 80 extrem schädlich und mindestens 20 krebserregend sind. Hinzu kommen Arsen, Blei und Nickel sowie andere Verbrennungsprodukte, die während des Rauchens entstehen. Anders ist es beim Vapen, denn beim Verdampfen entsteht im Gerät kein Kohlenmonoxid. Zudem konnte bei zahlreichen Untersuchungen festgestellt werden, dass beim Vapen allgemein deutlich weniger schädliche Stoffe entstehen, als beim Verbrennen. Desweiteren sind viele Schadstoffe, die beim Rauchen freigesetzt werden, überhaupt nicht in den Vape Kartuschen vorhanden. Letztendlich ist die Studienlage in Bezug aufs Vapen noch relativ dünn, weshalb die genauen Risiken zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gänzlich eingeschätzt werden können. Untersuchungen zeigen allerdings eine deutliche Tendenz, dass Vaping für den Körper deutlich weniger schädlich ist, als das Rauchen.

Eignet sich ein Verdampfer als Ausstiegshilfe für Raucher?

Das Vapen kann Raucher:innen tatsächlich dabei unterstützen, langfristig mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt Vape Liquids mit und ohne Nikotin. Möchte man sich von seiner Nikotinsucht lösen, kann auf Vape Liquids mit geringerem Nikotinanteil zurückgegriffen werden. Auf diese Weise kann der Körper sich Stück für Stück vom Nikotin entwöhnen. Darüberhinaus gibt es natürlich auch zahlreiche Vape Liquids, die ganz ohne Nikotin auskommen. Falls man als Gewohnheitsraucher also (noch) nicht komplett auf seine Entspannungsroutine verzichten will, kann man dieser noch mithilfe von nikotinfreien Vape Liquids nachkommen. Vor allem CBD Liquids können bei einer Nikotinentwöhnung hilfreich sein, denn der Entspannungseffekt, den so viele Raucher:innen an Nikotin schätzen, kann auch durch CBD gewährleistet werden.

CBD und Vapen - alles was Du wissen solltest

Vapen funktioniert mit allen möglichen sogenannten E-Liquids. Auf dem Markt finden sich heutzutage verschiedenste Liquids mit zahlreichen Wirkstoffen, Aromen und Geschmacksrichtungen. Selbstverständlich gibt es auch CBD-Liquids, die bequem mithilfe eines Vaporizers verdampft werden können. Diese Art der Anwendung von Cannabidiol ist unter CBD-Liebhaber:innen durchaus beliebt, denn sie bringt einige Vorteile mit sich! Welche das sind, erfährst Du jetzt.

Wie wird das CBD beim Vapen im Körper aufgenommen?

Ein riesiger Vorteil der Anwendungsmethode des Vapens ist, dass es direkt über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt. Anders als bei Kapseln beispielsweise, muss das CBD nicht erst noch durch den Magen-Darm-Trakt gelangen. Ein spürbarer Effekt ist daher bereits nach wenigen Minuten zu verzeichnen - und somit optimal für unterwegs. Dadurch, dass die Inhaltsstoffe beim Vapen direkt in den Organismus gelangen, ist auch die Aufnahmekapazität des Körpers bei dieser Anwendungsmethode deutlich höher als bei der Anwendung anderer CBD Produkte. Während die Aufnahmekapazität bei CBD Ölen zwischen 5 und 25% liegt, kommt man mit einem Vaporizer auf ganze 50-60%. Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings auch bei dieser Anwendungsform, denn der Wirkungsgrad flacht bei dieser Aufnahmetechnik auch am schnellsten wieder ab. Wie schnell genau? Das ist schwer zu sagen, denn die Wirkungsdauer ist sehr individuell und hängt von der jeweiligen Bioverfügbarkeit und dem individuellen Lebensstil ab.

Diese Wohlfühleffekte sind beim CBD Vapen zu erwarten

Dein Tag ist mal wieder besonders hektisch und Du rennst von einem Termin zum nächsten? CBD kann helfen! Verabschiede Dich von Deinem täglichen, viel zu hohen Stresslevel. Cannabidiol sorgt nachweislich für Entspannung. Gerade beim Vapen kann der Körper die Cannabinoide besonders schnell aufnehmen, wodurch man sich ganz leicht zu jeder Tageszeit Abhilfe verschaffen kann. Mit CBD findet sowohl Dein Geist als auch dein Körper zurück in seine Balance. Schon wenige Züge genügen, um sein ganzheitliches Wohlbefinden zu stärken. Der tägliche Alltagsstress kann einem auf diese Weise nicht mehr viel anhaben.

Die Vorteile des Verdampfens gegenüber des Rauchens von CBD

CBD zu verdampfen, ist in der Regel effizienter, als es zu rauchen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die aktiven Inhaltsstoffe des CBDs - wie Cannabinoide und Terpene - hitzeempfindlich sind. Wird CBD also geraucht, verbrennt häufig mehr als die Hälfte der Stoffe, bevor sie die Lunge überhaupt erreichen. Auch zwischen den einzelnen Zügen verbrennen etwa 15-20% der Stoffe. Beim Verdampfen ist die Temperatur meist deutlich geringer, wodurch die Inhaltsstoffe erst ihr volles Potential entfalten können. Der Dampf ist somit reiner und potenter - und es wird vergleichsweise kaum etwas verschwendet. Aber auch der Geschmack wird von der Temperatur beeinflusst. Bei zu hohen Temperaturen werden einige Terpene, die für den Geschmack verantwortlich sind, so schnell verbrannt, dass der Geschmack an Intensität verliert. Auch die Intensität der Spürbarkeit kann beim Vapen besser reguliert werden. Wünscht man sich einen milden Effekt, sollte die Temperatur möglichst niedrig eingestellt werden. Für das Erleben des vollen Potentials sollte die Temperatur hingegen höher gestellt werden. Mehr als 210 Grad sollte der Vaporizer allerdings nicht aufbringen, da ansonsten die Potenz und der Geschmack darunter leiden.

Sicherheit vor Genuss - die richtige Anwendung

Wie bereits erwähnt, gibt es mittlerweile viele verschiedene Modelle von Vaporizern. Daher wird hier lediglich über die Anwendung unseres HERBLIZ Maxstiq Vape Pen berichtet. Unser Vaporizer muss zuerst mit dem beiliegenden USB-Kabel aufgeladen werden. Beim Laden leuchtet die USB-Ladeanzeige rot - nach dem vollständigen Laden grün. Eingeschaltet wird unser Vaporizer durch 5-maliges Drücken des Ein- / Ausschalters. Die 3 verschiedenen Temperaturstufen können durch 3-maliges Drücken des Ein-/Ausschalters gewechselt werden. Dabei steht weiß für niedrig, blau für mittel und rot für die höchste Temperaturstufe. Wenn alles eingestellt ist, kann es losgehen. Beim ersten Zug sollte in etwa 5-8 Sekunden an dem Mundstück gezogen und der Dampf inhaliert werden. Anders als beim Rauchen, sollte behutsam und langsam inhaliert werden. Natürlich ist in dem HERBLIZ Vaporizer auch ein Überhitzungsschutz eingebaut - damit einer sicheren Anwendung nichts im Weg steht.

Temperatur, Aromen & Co. - Unsere Tipps zum genussvollen Vapen

Die perfekte Temperatur beim Verdampfen von CBD liegt zwischen 180 und 210 Grad Celsius. Wenn es bei der Anwendung um den reinen CBD-Effekt geht, genügen bereits 180 Grad, um das Cannabidiol zu erhitzen. Je höher die Temperatur allerdings wird, desto mehr Terpene und weitere Cannabinoide werden freigesetzt. Dies kann Dein Vape-Erlebnis optimal abrunden, denn erst wenn verschiedene Wirkstoffe zusammenwirken, entfaltet das CBD sein volles Potential. Als Anfänger:in empfehlen wir Dir, erstmal mit 180 Grad anzufangen und sich dann langsam zu steigern, damit der Körper sich langsam daran gewöhnen kann. Freue Dich auf ein natürliches Hanfaroma mit HERBLIZ CBD Öl Vape Kartuschen. Kleiner Tipp: Für den optimalen CBD-Genuss empfehlen wir, dreimal hintereinander zu inhalieren und anschließend eine kurze Pause zu machen. Diesen Vorgang sollte man als Anfänger:in nicht öfter als zweimal wiederholen.

Welcher Vaporizer passt zu mir? - Die verschiedenen Geräte und was es beim Kauf zu beachten gibt

Wie bereits angedeutet, gibt es mittlerweile zahlreiche verschiedene Vaporizer-Modelle auf dem Markt. Die bekanntesten unter ihnen sind die Stift Vaporizer, auch Vape Pens genannt. Sie zeichnen sich aus durch ihre Leichtigkeit und ihre einfache Bedienung. Somit sind sie ideal für unterwegs. Etwas größer als Vape Pens, sind die sogenannten tragbaren Vaporizer. Für einen etwas höheren Preis bekommt man hier in der Regel ein LED-Display und die Funktion der Konvektionserhitzung dazu. Sie sind meist etwas langlebiger als gewöhnliche Vape Pens. Für Leute, die lediglich zu Hause dampfen wollen, eignen sich die sogenannten Tisch-Vaporizer. Diese sind so konzipiert, dass sie an eine externe Stromquelle angeschlossen werden müssen. Dieses Modell ist in der Regel die teuerste Vaporizer-Variante. Dampft man also gerne mal etwas länger, eignet sich vor allem ein solcher Vaporizer, da nicht auf den Akku geachtet werden muss.

Fazit: Ist (CBD) Vapen eine echte Alternative zum Rauchen?

Dass Rauchen für unseren Körper nicht gesund ist, ist mittlerweile bekannt. Das Vapen gilt bereits seit einigen Jahrens als die gesündere Alternative - und erfreut sich daher an hoher Beliebtheit. Auch unter Cannabis-liebhaber:innen wird das Vapen immer gebräuchlicher. Grundsätzlich weist das Vapen im Gegensatz zum Rauchen einige Vorteile auf. Auch wenn die Forschung bezüglich gesundheitlicher Nebenwirkungen noch in den Kinderschuhen steckt, gilt diese Alternative vergleichsweise als gesündere Variante. Hinzu kommt, dass sich das Vapen auch zur Entwöhnung von Nikotin hervorragend eignet. Neben den gesundheitlichen Vorteilen gibt es noch einen weiteren, ganz entscheidenden: Das Verdampfen eines Wirkstoffes ist in den meisten Fällen deutlich effizienter, als das Rauchen, weil beim Vapen kaum etwas vom Wirkstoff verloren geht. Vapen ist also in jedem Fall eine gute Alternative zum Rauchen, die einige Vorteile mit sich bringt. Zum Thema gesundheitliche Risiken gibt es bisher zwar Tendenzen, aber keine 100% verlässlichen Aussagen.