Cannabaceae ist einer der ältesten Heilpflanzen auf der Erde
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Cannabaceae

CBD & Hanf Glossar | 25.01.2022

Die meisten Pflanzenarten der Cannabaceae kommen in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre vor und wachsen an schattigen und feuchten Orten. Zu den bekanntesten Gattungen gehören Zürgelbaum (Celtis), Hopfen (Humulus) und Hanf (Cannabis).

Cannabaceae erklärt

Die Mitglieder der Familie sind aufrechte oder kletternde Pflanzen, darunter Bäume, Lianen und krautige Pflanzen. Einige Pflanzen der Familie können bis zu 35 Meter in die Höhe wachsen. Die Blätter sind entgegengesetzt oder spiralförmig angeordnet und oft handförmig gelappt. Sie haben außerdem immer einen gesägten Blattrand. Zudem sind die meisten Pflanzen zweihäusig, was bedeutet, dass die Pflanzen entweder männlich oder weiblich sind. Die Blüten der Hanfgewächse sind eher klein und unauffällig.

Die Gattung Celtis, die allgemein als Hackbeeren oder Nesselbäume bekannt ist, umfasst etwa 70 Arten von Bäumen, von denen einige als Zierpflanzen angebaut werden. Die Celtis-Arten sind vor allem bedeutsam für die Holzindustrie. Die Fasern der Rinde eignen sich hervorragend, um zu Ziergehölzen, Papier, Seilen und Garn verarbeitet zu werden. Einige Arten der Hanfgewächse wurden bereits in der traditionellen Medizin angewandt.

Die Verbindung von CBD/Hanf zu Cannabaceae

Cannabis steht in direkter Verbindung zu den Hanfgewächsen (Cannabaceae), da es eine Gattung der Pflanzenfamilie ist. Diese Gattung selbst lässt sich in die drei Arten Sativa, Indica und Rudelaris unterteilen. Auf der ganzen Welt werden verschiedene Sorten dieser drei Familien produziert. Ob als moderner Werkstoff, Papier oder Nahrungsmittel - die Hanfpflanze ist vielseitig einsetzbar.

Ein besonderer Nutzen der Cannabispflanzen ist ihre Fähigkeit, Schwermetalle in sich einlagern zu können. Daher wird das Gewächs häufig bei Sanierungsmaßnahmen von mit Schwermetallen belasteten Böden eingesetzt. Cannabis enthält viele verschiedene Cannabinoide, darunter unter anderem Tetrahydrocannabinol (THC), welches auf den Bewusstseinszustand und die Psyche wirkt. Wieso unsere CBD Produkte nichts mit Rauschmitteln zu tun haben und keinerlei psychosomatischen Einfluss hervorbringen, kannst du in unserem Blogartikel CBD vs. THC - Wo liegt eigentlich der Unterschied? nochmal nachlesen.

Die Geschichte von Cannabaceae

Die Pflanzenfamilie Cannabaceae gehört zu den ältesten Nutz- und Heilpflanzen der Geschichte. Bereits im frühen 3. Jahrtausend v. Chr. wurde sie in China angebaut und für die Herstellung von Kleidern und Seilen verwendet. Seit etwa 2000 v. Chr. wird sie außerdem in der traditionellen Medizin eingesetzt. Forschungen zufolge soll die Hanfpflanze über Indien in den Mittleren und Nahen Osten gelangt sein und sich anschließend über Europa bis Nord- und Südamerika ausgebreitet haben. Die Menschen schätzten die Pflanze als schnell nachwachsenden Rohstoff. Im Anbau ist die Hanfpflanze außerdem relativ anspruchslos, was diesen enorm erleichtert. Die ersten Spuren von Cannabis in Europa lassen sich auf die Antike zurückführen, vor ca. 5500 Jahren. In Deutschland wurde die Pflanze Forschungen zufolge etwa 400 n. Chr. kultiviert.

Gut zu wissen über Cannabaceae

Klingt lustig, ist aber wahr: Hanf und Bier sind so etwas wie genetische Cousins. Unter all den Pflanzen, die wir auf dieser Welt finden, gibt es keine engere genetische Beziehung als die zwischen Hopfen und Cannabis. Die Pflanzenarten gehören nämlich (wie wir bereits gelernt haben) beide zur gleichen botanischen Familie der Blütenpflanzen, den Cannabaceae. Im Hopfen sind zwar keine Cannabinoide enthalten, aber Forschungen haben gezeigt, dass die Ähnlichkeiten weit über das Aussehen und die Haptik hinausgehen. Ist dir beispielsweise schon einmal aufgefallen, dass bestimmte Biersorten etwas nach Hanf riechen? Dann hast du dafür jetzt auf jeden Fall eine passende Erklärung!